Vision & Strategie

Stell dir
Hamburg im
Jahr 2054 vor

Stylisierte, farbenfrohe Darstellung von Hamburg mit Elbphilharmonie, Hafen und futuristischen Gebäuden bei Sonnenuntergang, die eine Vision der Fab City Hambur

Eine Stadt, die im Kreislauf
funktioniert

  • mehr lokale Wertschöpfung

  • mehr Reparatur

  • mehr gemeinsames Machen

  • weniger Müll

  • weniger Abhängigkeit von brüchigen Lieferketten

Hier entsteht Zukunft

Genau das
ist Fab City

Eine Fab City (Fabrication City) möchte nahezu alles, was sie verbraucht, lokal und kreislauffähig produzieren.

Baupläne, Knowhow und digitale Produktionsdaten werden weltweit ausgetauscht. Die Herstellung und Wiederverwertung findet vor Ort statt.

Das ist

 

  • ökologisch sinnvoll
  • ressourcenschonend
  • emissionsreduzierend

Hamburg als Fab City entwickelt sich zu einem Ort, der wieder

 

  • selbst herstellt

  • wiederverwendet

  • weiterdenkt

 

Dadurch wird Hamburg unabhängiger und wirtschaftlich stark. Das ist auch sozial wirksam, weil Menschen nicht nur konsumieren, sondern wieder näher an der Wertschöpfung stehen und dadurch Selbstwirksamkeit und Zusammenhalt erleben.

Vision & Strategie

Warum das jetzt zählt

Klimakrise, Ressourcenverschwendung, digitale Umbrüche und eine Arbeitswelt im Wandel treffen besonders Städte, denn hier leben heute schon viele Menschen und es werden noch mehr. Gleichzeitig liegt in Städten die größte Chance: hier können wir schneller neue Lösungen ausprobieren, Alltagsprobleme praktisch angehen und Veränderungen spürbar machen. Im Quartier, in der Schule, im Betrieb, in der Werkstatt.

Eine Grafik vergleicht das lineare PITO-Modell (Product In Trash Out) mit globalen Lieferketten und das zirkuläre DIDO-Modell (Data In Data Out) mit lokaler Fer

Wie kommen wir dahin?

Open Source und urbane Produktion sind keine Science-Fiction. Immer mehr Technologien sind als Open Source Hardware verfügbar, Baupläne und Software können frei genutzt, verbessert und geteilt werden.

Zusammen mit digitaler Fertigung (z.B. 3D-Druck, CNC) entsteht eine neue Logik: Produkte können global entworfen und lokal gefertigt werden, angepasst an die Bedürfnisse vor Ort. Maker Spaces, Fab Labs und offene Werkstätten sind dafür die „Orte des Machens“. Sie bringen Menschen, Wissen und Werkzeuge zusammen.

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Nächste Schritte bis 2030

Hamburg kann Fab City. Jetzt geht es darum, es zu machen:

Die Strategie von Fab City Hamburg e.V.

Hier kannst du unser komplettes Strategiepapier als PDF downloaden:

Fab City Hamburg baut heute die Grundlagen für die Stadt von morgen. Mit konkreten Hebeln:

Die Metropolregion Hamburg ist ein Ort des Machens. Doch bei vielem, was wir täglich brauchen, sind wir heute auf globale Lieferketten, Rohstoffe und Produktionsstandorte anderswo angewiesen. Was wäre, wenn wir einen Teil dieser Wertschöpfung wieder näher zu uns holen? Wenn Produkte in Hamburg und der Region entwickelt, gefertigt, repariert und weitergenutzt werden könnten? Wenn digitale Technologien, lokales Wissen und zirkuläre Geschäftsmodelle dafür sorgen, dass aus weniger mehr wird?

Genau hier setzt die Fab City Vision 2054 an.

 

Hamburg ist seit 2019 Teil der internationalen Fab City Global Initiative. Über 60 Städte und Regionen weltweit arbeiten daran, ihre Produktion vom globalen „Product In – Trash Out“-Modell hin zu einem neuen Prinzip zu verändern: global vernetzt, lokal produziert und zirkulär gedacht.

 

Fab City Hamburg e.V. bringt diese Vision in der Metropolregion Hamburg auf die Straße. Seit 2020 haben wir Menschen und Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Verwaltung und Zivilgesellschaft zusammengebracht und in konkreten Projekten gezeigt, was möglich ist – von digitaler Fertigung über Repair und Reuse bis hin zu neuen Formen der Zusammenarbeit. Hamburg hat sich damit international als eine der führenden Fab Cities positioniert. Jetzt beginnt die nächste Etappe.

  • Menschen erreichen: Workshops und Formate, die Kreislaufwirtschaft verständlich machen und zum Mitmachen einladen.

  • Ideen in Produkte bringen: Challenges und Maker-Formate, die kreislauffähige Innovationen sichtbar machen und Prototypen unterstützen.

  • Werkstätten stärken: ein wachsendes Netzwerk offener Orte als niedrigschwelliger Zugang zu Lernen, Reparatur und digitaler Fertigung.

  • Bildung fördern: damit Kinder und Jugendliche zu „Fab Citizens“ werden – mit praktischem Zukunfts-Know-how.

  • Reparatur erleichtern: Orientierung durch Tools und Karten, die Reparaturangebote in Hamburg sichtbar machen.

  • Lokale Produktion sichtbar machen: Daten und Wissen über „Made in Hamburg“ sammeln, um Potenziale zu erkennen und auszubauen.