Globale FabLab-Community setzt Impulse für die nächsten 25 Jahre digitaler Innovation
Die FAB26 in Boston hat rund 1200 Teilnehmende aus über 50 Ländern zusammengebracht. Aus Deutschland waren wir mit Fab City Hamburg, vertreten durch Aufsichtsrat Dr. Jürgen Glaser (Süderelbe AG), sowie Zellerfeld Shoe Company Inc., die FAB Region Bergisches Städtedreieck und der Verbund Offener Werkstätten e.V. dabei.
Zudem wurde das Fab-Lab-Netzwerk Network um fünf neue Mitglieder darunter Accra und Kapstadt, erweitert. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Netzwerks stand die Konferenz unter dem Motto „Reimagine the Future“ und markierte zugleich die Rückkehr an den Ursprungsort der FabLab-Bewegung am Massachusetts Institute of Technology (MIT).
Im Mittelpunkt der Konferenz standen die Zukunft der digitalen Fertigung, der Einsatz Künstlicher Intelligenz in offenen Innovationsprozessen sowie neue Ansätze für Bildung, nachhaltige Produktion und regionale Wertschöpfung.



Deutlich wurde, dass Fab Labs zunehmend als Innovations- und Transformationsorte für Kommunen, Bildungseinrichtungen und Unternehmen verstanden werden. Wie das funktionieren kann, wurde mit der offiziellen Eröffnung des Fab Hub Kendall (rund 1.500 qm) während der FAB26 deutlich. Der Hub steht exemplarisch für die nächste Entwicklungsstufe der Fab Labs: weg vom reinen Makerspace, hin zu einem Innovationsraum, der Forschung, Bildung, Unternehmertum und digitale Fertigung miteinander verbindet.
Jetzt gilt es, die gewonnenen Impulse in unsere Arbeit einzubringen und in konkrete Projekte und regionale Innovationen zu übersetzen.
Der nächste Kongress findet 2027 in Oulu, Finnland, und 2028 in Ruanda statt.
Weiterführende Informationen findet ihr unter https://fab26.fabevent.org